Du möchtest deinen Text prüfen lassen, aber schon bei der Auswahl der Leistung wird es kompliziert? Lektorat und Korrektorat klingen ähnlich. Sie bearbeiten allerdings unterschiedliche Fragen.
Wenn du noch an der Geschichte arbeitest
Du bist unsicher, ob die Motivation deiner Hauptfigur verständlich ist. Eine Szene zieht sich, aber du weißt nicht, wo du kürzen sollst. Oder die Perspektive wechselt, ohne dass du das beabsichtigt hast. Solche Fragen gehören ins Lektorat.
Welche Bereiche dabei im Mittelpunkt stehen, wird vorher vereinbart. Ein Blick auf Handlung und Figuren ist nicht automatisch dasselbe wie eine intensive sprachliche Überarbeitung jedes Satzes.
Wenn der Inhalt steht
Beim Korrektorat geht es um Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Auch typografische Uneinheitlichkeiten können dazugehören. Größere Umbauten an der Handlung sind hier nicht vorgesehen.
Wenn du beide Leistungen nutzen möchtest, ist das Lektorat zuerst sinnvoll. Durch die anschließende Überarbeitung entstehen oft neue Sätze. Die sollten beim Korrektorat bereits im Manuskript stehen.
Eine kleine Entscheidungshilfe
- „Ich weiß nicht, ob meine Geschichte funktioniert.“ Das spricht für ein Gespräch über ein Lektorat.
- „Die Handlung steht, aber manche Sätze lesen sich holprig.“ Hier kann ein stilistischer Textfeinschliff passen.
- „Ich bin mit dem Text fertig und möchte sprachliche Fehler prüfen lassen.“ Dafür ist das Korrektorat gedacht.
Du musst die passende Bezeichnung nicht kennen, bevor du anfragst. Beschreibe einfach, was dich am Text beschäftigt. Die Hinweise zur Vorbereitung helfen dir, diese Fragen zu sammeln.
Zu den Angeboten: Lektorat, Korrektorat und Textfeinschliff.

